Home JVP Leoben Aktuelles MEINE MEINUNG : Jugendschutzgesetz

MEINE MEINUNG : Jugendschutzgesetz

Österreich – Land der Berge, Land ........ des Minimalismus.

Seine großen Söhne bringt dieses Land zwar hervor, doch hatten diese alle eine unterschiedliche Kindheit, die als Zeugnis für die Kleinkariertheit unserer Republik dient. Warum sollte unser Österreich auch nicht den Förderalismus bis an die Grenzen seiner Sinnhaftigkeit strapazieren und die Jugend regional typisieren in diejenigen, die ausbleiben dürfen und solche, die im Bett zu liegen haben?

Unsere Alpenrepublik, die der Fläche nach nur unbedeutend größer ist als das deutsche Bundesland Bayern, wird in viele kleine Gebiete aufgeteilt um dort 9 teure Landesregierungen zu instrumentalisieren, die sich in bedeutenden Regierungsaufgaben selbst erfinden müssen. Dieses Staatsprinzip lähmt leider ab und zu unser Land und schafft teils absurde Unterschiede mit extrem feinen Abstufungen. So haben sich diese Bundesländer 7 teils komplexe Jugendschutzgesetze gegönnt, um für sich selbst eine Daseinsberechtigung auszustellen. Da natürlich die Jugendlichen aus dem Westen Österreichs ganz andere Verantwortungen zu tragen haben als die Minderjährigen der Hauptstadt, liegt es für manchen Landespolitiker scheinbar auf der Hand, warum sich unsere Regierung(en) nach wie vor schwer auf eine gemeinsame Linie einigen können. Es scheint zwar für jeden Österreicher klar zu sein, dass viele Köche den Brei verderben, doch schafft es diese aufgeschlossene Weisheit nicht über die kulinarischen Vorlieben einiger Politiker hinaus eine Vereinheitlichung zu schaffen.

Als sei dieses Politikwirrwar nicht schon genug, versuchen die Medien ihrerseits Kapital aus der Diskussion zu schlagen, indem sie Extrema wiedergeben anstatt über das WARUM nachzudenken, und zerstören somit eine sachlich gestartete Initiative des Familienminister Mitterlehner. Die Länder haben mittlerweile zugesagt daran zu arbeiten, jedoch bleiben Kärnten und Vorarlberg, die bis Juni noch überlegen müssen. Bei einem Nein des kleinsten Bundeslandes könnte dies die österreichweite Vereinheitlichung verhindern. Allerdings muss festgehalten werden, dass sich die Fronten zwischen unseren „Staatsmännern", die eine sehr prestigeträchtige Position bekleiden, allmählich lösen und es jetzt im Endspurt keine trotzige "Waschweibermanier" mehr geben sollte. Das Für und Wider eines unbeschränkten Ausganges ab 16 Jahren ist Geschmacksache und soll nicht Inhalt dieses Leserbriefes sein, sondern der Bedarf einer einheitlichen Regelung!

Im Sinne all jener, die die Grautöne des österreichischen Jugendschutzes nicht mehr sehen können und diesen rechtlichen Fleckerlteppich lieber heute als morgen aufgelöst wissen wollen, richte ich einen Appell an die Vernunft, sowie an die Gegner der Einheit, endlich ihren Horizont zu erweitern und einsehen, dass Jugend nicht mit Landesgrenzen sondern fortgeschrittenem Alter endet!

Lerchbammer Florian






twitter

youtubefacebook


JVP auf Facebook

Kontakt

JVP Leoben

Erzherzog Johannstrasse 9
8700 Leoben

Tel.: (+43) 03842 / 44870
Fax: (+43) 03842 / 44870 9

E-Mail: info@jvp-leoben.at